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Europawahl-Artikel

DIe Europäische Union - Kranker Mann oder gefesselter Riese ?
SPD- OV Donaueschingen diskutiert: wird die EU ihren eigenen Ansprüchen gerecht?
Um es vorwegzunehmen: Das EU- freundliche Ergebnis stand von vornherein fest. Von einer Partei, die seit 1925 ( Heidelberger Programm) nicht müde wird, die europäische Einheit zu befördern, war das nicht anders zu erwarten. Dennoch wagten der Ortsverein der SPD Donaueschingen und SPD- regio3 den Blick in den Abgrund. Und taten es in Form einer "Debattiergesellschaft": Zwei Kontrahenten vertreten diametral entgegengesetzte Meinungen. Dabei kommt es darauf an, innnerhalb eines festen Zeitraums möglichst viele Zuhörer zu überzeugen von dem, was man vorträgt. Und das muss keineswegs die eigene Meinung sein. Es geht um die Freude an der Auseinandersetzung. Danach stimmen die Zuhörer ab, welche Argumente die besseren waren, auch hier lediglich den Erfolg der Darbietung beurteilend. Den Anfang machte Klaus Schätzle aus Sulz, dem die Rolle zugefallen war, die EU als zum Scheitern verurteilt darzustellen. Die EU sei als "Wertegemeinschaft" unglaubwürdig geworden. Weder Friede noch Demokratie, Versöhnung oder Menschenrechte seien bei ihr in guten Händen. Waffenexporte, undemokratische Regierungen in Polen, Rumänien, Österreich, Ungarn, innere Konflikte aller Art, zum Himmel schreiende Behandlung von Flüchtlingen zählte er neben einer Vielzahl weiterer Beispiele auf. Danach führte er eine lange Liste gescheiterter Projekte vor Augen, von der Transaktionssteuer über Bankenzerschlagung und einheitliche Unternehmensbesteuerung bis hin zu fehlenden Gemeinsamkeiten in der Sozial-, Außen- und Handelspolitik und der Behandlung der Atomenenergie. Solchermaßen geschwächt könne Europa in den Auseinandersetzungen mit Großmächten, Konzernen, Kriegstreibern, Umweltverschmutzern, Rechtspopulisten und sozialen Protestbewegungen nur verlieren. Deutschland, einstmals treibende Kraft, sei inzwischen im Bremserhäuschen, Umweltschutz sei kurzfristigen Wahlerfolgen untergeordnet, die dem Süden Europas aufgezwungene Austeritätspolitik treibe durch Jugendarbeitslosigkeit und Rentnerelend die Menschen scharenweise in die Verzweiflung. Unsere Exporterfolge seien in erster Linie für die Not der Nachbarn und der Entwicklungsländer verantwortlich. Die zweifellos vorhandenen guten Ausgangsbedingungen für einen europäischen Bundesstaat würden durch Dummheit, Geldgier und Nationalismus verspielt. Dem widersprach ebenso engagiert Mathias Schwarz aus Tuttlingen. Er setzte der kühlen Aufzählung der Defizite zunächst seine eigenen, persönlichen Erfahrungen als Mitarbeiter einer EU- Organisation entgegen und nahm die Zuhörer mit auf die Reise in die Entstehungsgeschichte der europäischen Einigung, wobei einiges von der ursprünglich herrschenden Begeisterung überschwappte. Schwarz hat dieses von Churchill, Schumann, Schulz, um nur einige zu nennen, angefachte Feuer nie verloren, er hatte den Vorteil, dass seine eigene Meinung mit seinem Vortrag übereinstimmen durfte. Er wies auf die Vielzahl von Konflikten und Kompromissen hin, die die EU ausmachten, erinnerte an die Verdienste einer Frieden und Wohlstand in Europa schaffenden völkerverbindenden Einrichtung, die bei aller berechtigten Kritik sich doch immer in Richtung mehr Demokratie und mehr Menschen-, Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte entwickelt habe. Er zeigte auf, welche Chancen in einer gesamteuropäisch organisierten Listenwahl des EU- Parlaments lägen und was das besonders für uns Sozialdemokraten bedeute. Die mit Spannung erwartete Abstimmung teilte die Zuhörerschaft glatt in zwei Hälften, beste Voraussetzung für die sich anschließende mehr als einstündige Diskussion, in welcher nun wieder die jeweils eigene Meinung gefragt war. Weitere Beispiele, Probleme und Lösungsansätze vertieften die Vorträge. Dabei zeigte sich, dass die Anwesenden der Ansicht waren, dass zum Versuch, die Probleme der EU mit sozialdemokratischen Mitteln zu beheben, eine Alternative gar nicht denkbar sei. Am Ende des Abends stand schließlich dann wieder - ohne Gegenstimme - eine debattencampgerechte Resolution: "Diese Versammlung glaubt, dass die nächste Wahl zum Europäischen Parlament mit europaweiten Wahllisten ausgeführt werden sollte." Es gilt, den Riesen zu entfesseln!
Klaus Schätzle, 16.5.19

Herzlich Willkommen!

Ich heiße Sie beim SPD-Ortsverein Sulz-Dornhan herzlich willkommen. Unser Ortsverein erstreckt sich geografisch gesehen über die ganze Breite des nördlichen Kreis' Rottweil und umfasst die Städte Sulz und Dornhan sowie die Gemeinde Vöhringen. Zu den drei Kernstädten gesellen sich stolze 18 Teilorte. Eine echte Herausforderung, über eine so große Fläche ehrenamtlich SPD-Arbeit zu machen. Doch wir tun es mit Engagement und großer Hingabe. Mit Freude stellen wir fest, dass sich in unserem Gebiet auch wieder mehr junge Menschen politisch beteiligen wollen. Derzeit sind ca. ein Fünftel unserer Mitglieder unter 30 Jahre alt. Das gibt Anlass zur Hoffnung. Herzlichst Ihre

Traude Mangold (Vorsitzende des Ortsvereins)

 

17.05.2019 in Aktuelles

Die Bahn muss etwas tun

 

Der SPD-Ortsverein setzt sich für ein „Bahnsteig-Opfer“ ein


 

 


 

Wie groß ist der Abstand vom Bahnsteig bis zum Einstieg eines Bahnwaggons? Diese Frage ist alles andere als trivial und könnte darüber entscheiden ob die Bahn am Sulzer Bahnhof nicht doch noch bauliche Veränderungen vornehmen muss. Der SPD-Ortsverein hat deshalb am Samstagmorgen nachgemessen.

26.04.2010

Von Jens Sikeler, Neckarchronik

Sulz. Ins Rollen kam die Sache als bei Klaus Schätzle vor geraumer Zeit an einem Freitagnachmittag das Telefon klingelte. Der Gemeinderat hatte die Telefonsprechstunde des SPD-Ortsvereins übernommen und eine ältere Dame bat ihn um seine Hilfe. Sie sei beim Versuch einen Zug zu besteigen gestürzt und hätte sich am Knie verletzt, berichtete die Frau. Von der Bahn wollte sie ihre Auslagen ersetzt haben. Schätzle versprach zu helfen. Es kam zu einem umfangreichen Briefwechsel mit der Bahn. Schätzle schaltete einen Ombudmann ein. Es half nichts. Zum Schluss ging es um besagten Abstand.

Eine Vermessung des diagonalen Abstandes von der Bahnsteigkante bis zum Einstieg hätte ergeben, heißt es in einem Brief der Bahn, das er nur 31 bis 33 Zentimeter betrage. Offensichtlich zu wenig. Denn die Bahn schrieb weiter: „Diverse Gerichte haben festgestellt, dass sich Abstände bis zu 42 Zentimetern von Reisenden bewältigen lassen, wenn die Reisenden die nötige Sorgfalt beim Einsteigen walten lassen.? An der Messung der Bahn hatte Schätzle so seine Zweifel, schließlich „erklimmt? er selbst öfters einen der Züge. Die Messungen der Genossen an verschiedenen Stellen an Gleis drei ergaben dann auch völlig andere Abstände. Auf 41 bis 45 Zentimeter kamen die Genossen. Für Klaus Schätzle ist deshalb klar: „Die Bahn muss jetzt etwas machen."

Wütend macht den Kommunalpolitiker, dass die Bahn bisher immer von der Stadt verlangt hat die Kosten für den Umbau zu tragen. „Das ist eine Unverschämtheit?, so Schätzle. Der Ortsvereinsvorsitzende Klaus Eisenhardt assistierte: „Wir halten unsere Forderung aufrecht, das der Bahnhof den Bedürfnissen von älteren Menschen und Behinderten angepasst werden muss.? Für ihn sind die Probleme am Sulzer Bahnhof das Ergebnis der Bahnprivatisierung. Das komme dabei heraus, wenn das Profitdenken dominiere.


 

16.05.2019 in Allgemein

DIe Europäische Union - Kranker Mann oder gefesselter Riese ?

 

SPD- OV Donaueschingen diskutiert: wird die EU ihren eigenen Ansprüchen gerecht?
Um es vorwegzunehmen: Das EU- freundliche Ergebnis stand von vornherein fest. Von einer Partei, die seit 1925 ( Heidelberger Programm) nicht müde wird, die europäische Einheit zu befördern, war das nicht anders zu erwarten. Dennoch wagten der Ortsverein der SPD Donaueschingen und SPD- regio3 den Blick in den Abgrund. Und taten es in Form einer "Debattiergesellschaft": Zwei Kontrahenten vertreten diametral entgegengesetzte Meinungen. Dabei kommt es darauf an, innnerhalb eines festen Zeitraums möglichst viele Zuhörer zu überzeugen von dem, was man vorträgt. Und das muss keineswegs die eigene Meinung sein. Es geht um die Freude an der Auseinandersetzung. Danach stimmen die Zuhörer ab, welche Argumente die besseren waren, auch hier lediglich den Erfolg der Darbietung beurteilend. Den Anfang machte Klaus Schätzle aus Sulz, dem die Rolle zugefallen war, die EU als zum Scheitern verurteilt darzustellen. Die EU sei als "Wertegemeinschaft" unglaubwürdig geworden. Weder Friede noch Demokratie, Versöhnung oder Menschenrechte seien bei ihr in guten Händen. Waffenexporte, undemokratische Regierungen in Polen, Rumänien, Österreich, Ungarn, innere Konflikte aller Art, zum Himmel schreiende Behandlung von Flüchtlingen zählte er neben einer Vielzahl weiterer Beispiele auf. Danach führte er eine lange Liste gescheiterter Projekte vor Augen, von der Transaktionssteuer über Bankenzerschlagung und einheitliche Unternehmensbesteuerung bis hin zu fehlenden Gemeinsamkeiten in der Sozial-, Außen- und Handelspolitik und der Behandlung der Atomenenergie. Solchermaßen geschwächt könne Europa in den Auseinandersetzungen mit Großmächten, Konzernen, Kriegstreibern, Umweltverschmutzern, Rechtspopulisten und sozialen Protestbewegungen nur verlieren. Deutschland, einstmals treibende Kraft, sei inzwischen im Bremserhäuschen, Umweltschutz sei kurzfristigen Wahlerfolgen untergeordnet, die dem Süden Europas aufgezwungene Austeritätspolitik treibe durch Jugendarbeitslosigkeit und Rentnerelend die Menschen scharenweise in die Verzweiflung. Unsere Exporterfolge seien in erster Linie für die Not der Nachbarn und der Entwicklungsländer verantwortlich. Die zweifellos vorhandenen guten Ausgangsbedingungen für einen europäischen Bundesstaat würden durch Dummheit, Geldgier und Nationalismus verspielt. Dem widersprach ebenso engagiert Mathias Schwarz aus Tuttlingen. Er setzte der kühlen Aufzählung der Defizite zunächst seine eigenen, persönlichen Erfahrungen als Mitarbeiter einer EU- Organisation entgegen und nahm die Zuhörer mit auf die Reise in die Entstehungsgeschichte der europäischen Einigung, wobei einiges von der ursprünglich herrschenden Begeisterung überschwappte. Schwarz hat dieses von Churchill, Schumann, Schulz, um nur einige zu nennen, angefachte Feuer nie verloren, er hatte den Vorteil, dass seine eigene Meinung mit seinem Vortrag übereinstimmen durfte. Er wies auf die Vielzahl von Konflikten und Kompromissen hin, die die EU ausmachten, erinnerte an die Verdienste einer Frieden und Wohlstand in Europa schaffenden völkerverbindenden Einrichtung, die bei aller berechtigten Kritik sich doch immer in Richtung mehr Demokratie und mehr Menschen-, Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte entwickelt habe. Er zeigte auf, welche Chancen in einer gesamteuropäisch organisierten Listenwahl des EU- Parlaments lägen und was das besonders für uns Sozialdemokraten bedeute. Die mit Spannung erwartete Abstimmung teilte die Zuhörerschaft glatt in zwei Hälften, beste Voraussetzung für die sich anschließende mehr als einstündige Diskussion, in welcher nun wieder die jeweils eigene Meinung gefragt war. Weitere Beispiele, Probleme und Lösungsansätze vertieften die Vorträge. Dabei zeigte sich, dass die Anwesenden der Ansicht waren, dass zum Versuch, die Probleme der EU mit sozialdemokratischen Mitteln zu beheben, eine Alternative gar nicht denkbar sei. Am Ende des Abends stand schließlich dann wieder - ohne Gegenstimme - eine debattencampgerechte Resolution: "Diese Versammlung glaubt, dass die nächste Wahl zum Europäischen Parlament mit europaweiten Wahllisten ausgeführt werden sollte." Es gilt, den Riesen zu entfesseln!


Klaus Schätzle, 16.5.19

05.05.2019 in Kommunalpolitik

Barrieren in Sulz

 

Irgendwie kommt man überall hin!"

Wirklich alle? Wirklich überall hin? Kinderwägen? E- mobile?

" Wer denkt überhaupt darüber nach, wie Gehbehinderte sich in der Stadt bewegen?" Für die Gemeinderatskandidaten der SPD war es eine einprägsame Lehrstunde, als Helmut Heinzmann sie durch die Stadt führte: zu hohe Bordsteine, zu kurze Grünphasen an der Fußgängerampel, Falschparker auf Gehwegen, zu hoch angebrachte Klingeln, Treppenstufen ohne Rampen.
 WIR WOLLEN DAS ÄNDERN!

28.04.2019 in Kommunalpolitik

Unser Neckar in Sulz

 

Ein malerisches Flüsschen welches sich durch das Neckartal schlängelt. Doch leider ist nicht alles so malerisch wie es scheint.

Zum einen haben wir ein Problem, dass viele Klein- und Kleinstlebewesen stark zurückgegangen sind bzw. gar nicht mehr vorkommen. Die Artenvielfalt hat sich etwa um 1/3 verringert. So wird man wohl zukünftig auf die Lachsforelle verzichten müssen, weil es so gut wie keine Bachflohkrebse mehr gibt. Aber genau dieses Kerbtierchen ist ein nicht zu unterschätzender Nahrungsspender für heimische Fische. Die Köcherfliegenlarve ist auch so gut wie nicht mehr zu finden, auch sie ist ein bedeutender Nahrungsbestandteil.

Sind die Kleinlebewesen weg, verschwinden auch die Fische.

Schön wäre es, wenn sich die heimische Bachforelle wieder selbstständig vermehrten könnte, aber dazu ist die Wasserqualität noch zu schlecht.

Zusammen mit dem Fischereiverein Sulz und Oberndorf werden wir genau untersuchen, woran das liegt. Auffallend ist, dass der Algenwuchs im Neckar stark zugenommen hat. Dies deutet zum einen auf eine Überdüngung hin, zum anderen ist auch die steigende Wassertemperatur dafür zuständig. Es ist nicht nur ein Grund, sondern es sind viele Faktoren, die dazu beitragen, dass die Situation so ist, wie wir sie augenblicklich vorfinden.

Die SPD und die Fischereivereine werden sich dafür einsetzen, dass die Artenvielfalt im Neckar nicht weiter zurückgeht bzw. wieder zunimmt. Es wäre auch schön, wenn man mal wieder im Sommer im Neckar bedenkenlos baden könnte.

Georg Sinz

25.04.2019 in Unterwegs

SPD on Tour

 

Von wegen " Im Märzen der Bauer". Wer hätte gedacht, dass das Leben der Landwirte heutzutage so kompliziert ist? Nicht wirklich überraschend, wieviel bis ins Detail geregelt und ist und am Schreibtisch(!) erfasst wird - von der Düngung bis zur Tierhygiene. Aber nach wie vor ist unternehmerische Entscheidung gefordert, wenn es um Produktion oder Erweiterung geht, immer in der Zwickmühle zwischen Qualitätsansprüchen und Marktpreisen. Nach fast zwei Stunden agrarwissenschaftlichen Seminars bei Fam. Schmid und ihrer Tochter, Frau Maier, waren sich beide Seiten einig, dass man viel zu wenig miteinander spricht.

Ein bißchen hat der Besuch der Gemeinderatskandidaten der SPD vielleicht zur Überwindung der Sprachlosigkeit beigetragen.

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