Senioren in Sulz

 

" Wie kommt man überhaupt da rein?" Stellvertretende Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Helene Eyth ( zweite von links), Mitglieder des Heimbeirats der Seniorenresidenz am Stockenberg, wo das Gespräch stattfand, und die Kandidaten der SPD für den Gemeinderat wälzten in zwei Stunden viele Themen. Meist ging um es um Hindernisse für behinderte Mitbürger: zu hohe Bordsteine, zu kurze Grünphasen an der Fußgängerampel, Falschparker auf Gehwegen, zu hoch angebrachte Klingeln. Der neue Bahnsteig ist toll, aber wie kommt man zum Bahnhof? Warum fährt der Anrufsammelbus nicht grundsätzliche jedes Altenheim an? Kann der Kreisseniorenrat an Sitzungen des Gemeinderats beteiligt werden? Brauchen wir einen hiesigen Seniorenrat? Soll die Verwaltung eine "Kümmerer- Stelle" einrichten? ( Die Bezeichnung gefiel wirklich keinem Teilnehmer: zu herablassend.) Es tat sich auf ein weites Feld für künftige Initiativen. Die könnten sich schon mal auf vier Schwerpunkte konzentrieren: Wohnen im Alter, Beweglichkeit im weitesten Sinne, Wertschätzung und Pflege im Spannungsfeld von Menschenwürde, Arbeitnehmerrechten, knappen Kassen und Belastung der Pflegenden.

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