13.11.2015 in Ortsverein
Herzlichen Dank an alle Helfer, die dazu beigetragen haben, dass die Mahnwache auf dem Sulzer Marktplatz am 12.11.15 erfolgreich war.
Miteinander - Füreinander - Voneinander, genau das wird in Sulz auch gelebt!
25.09.2015 in Allgemein
Klaus Eisenhardt nach sechs Jahren im Amt verabschiedet / SPD-Kreisdelegiertenkonferenz mit Neuwahlen
Landkreis Rottweil (wit). Die SPD im Landkreis Rottweil hat einen neuen Vorsitzenden. Am Mittwoch wählten die Delegierten der SPD-Ortsvereine den 38-jährigen Torsten Stumpf aus Deißlingen zu ihrem neuen Kreisvorsitzenden.
Torsten Stumpf, der auch SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Deißlingen ist, löst Klaus Eisenhardt ab, der nach sechs Jahren als Kreisvorsitzender auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, da er kürzlich in einen Nachbarlandkreis umgezogen ist. In seinem Rechenschaftsbericht für die vergangenen beiden Jahre erinnerte Eisenhardt an insgesamt 14 Veranstaltungen. So unter anderem an die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des SPD-Ortsvereins Wellendingen und die Veranstaltung mit Landesinnenminister Reinhold Gall mit über 120 Besuchern. Eine inhaltliche starke Veranstaltung sei auch der Besuch des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, gewesen.
Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Elke Ringl-Klank und Anja Stumpf dankten Klaus Eisenhardt im Namen der Kreis-SPD für seinen enormen Einsatz: „Du warst immer professionell organisiert, sehr gut vorbereitet und dennoch spontan.“ Und weiter: „Es war eine Freude mit Dir zusammenzuarbeiten.“
Kassierer Jürgen Lurk informierte über einen gestiegenen Kassenbestand und Kassenprüfer Hans-Peter Storz bestätigte zusammen mit Arved Sassnick eine einwandfreie Kasse.
Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Berthold Kammerer berichtete über das alles überlagernde Thema Flüchtlinge und deren Unterbringung. Bisher seien rund 950 Flüchtlinge im Kreis, bis zum Jahresende wird mit 1500 bis 1800 Flüchtlingen gerechnet. Die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter des Kreises für die Flüchtlingsarbeit sei fast verdoppelt worden. Die Ehrenamtlichen werden so gut wie möglich unterstützt. Weitere wichtige Kreistagsthemen waren unter anderem die Breitbandversorgung. Hier hatte die SPD eine leistungsstärkere Lösung gefordert, als die nun beschlossene. Die Berufsschulzentren in Rottweil und Schramberg sollen mit Mensen ausgestattet werden und beim ÖPNV soll, sofern die Bewerbung des Kreises Erfolg hat, ein Regio-Bus eingeführt werden.
In seiner Bewerbungsrede für den Kreisvorsitz würdigte Torsten Stumpf die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung. Die Gemeinschaftsschule sieht er als Erfolgsmodell. Weder die Bürger noch die Wirtschaft wollten einen Regierungswechsel sondern bewerteten die Arbeit der Landesregierung positiv.
Bei den Neuwahlen des SPD-Kreisvorstands wurden Elke Ringl-Klank (Schramberg) und Klaus Schätzle (Sulz) zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Kassierer bleibt Jürgen Lurk (Dunningen), Schriftführer ist weiterhin Werner Klank (Schramberg). Neuer Pressereferent ist Mirko Witkowski (Schramberg). Zu Beisitzern gewählt wurden Alexander Angst (Wellendingen). Bruno Bantle (Deißlingen), Erich Eisemann (Schiltach), Traude Mangold (Sulz), Jürgen Ramuschkat (Oberndorf), Rainer Roth (Rottweil), Stefanie Schmidt (Rottweil), Jens Sikeler (Sulz) und Günter Weist (Deißlingen). Kassenrevisoren sind weiterhin Hans-Peter Storz (Dunningen) und Arved Sassnick (Rottweil).
Beim Landesparteitag wird die Kreis-SPD von Erich Eisemann (Schiltach), Stefanie Schmidt (Rottweil) und Mirko Witkowski (Schramberg) vertreten. Ersatzdelegierter ist Michael Porzelt (Schramberg).
18.07.2015 in Wahlkampftagebuch
SPD Kreisverband wählt Erich Eisemann, Schiltach, zum Landtagskandidaten; Anja Stumpf, Deißlingen, ist Zweitkandidatin
Gedrängt voll und extrem heiß war’s in der „Sonne“ in Schiltach, als in Anwesenheit der Generalsekretärin der Landes- SPD, Katja Mast, MdB, der Kreisverband Rottweil seinen Kandidaten zur Landtagswahl am 13. März 2016 auf den Schildhob. Als gutes Omen für den Wahlkampf wollte Klaus Eisenhardt, Kreisvorsitzender, beides verstanden wissen. Allerdings dienten an diesem tropischen Sommerabend Delegiertenausweise, Tagesordnung, Drucksachen oftmals eher zum Luftfächern als zu ihrem eigentlichen Zweck.
Wer ist und was will dieser Erich Eisemann? Kölner Kind im Krieg, gezeichnet von schwerer Krankheit, verließ er schließlich sein vertrautes Arbeitermilieu ( ein „Verrat“, der ihm damals nur schwer verziehen wurde ), studierte, gründete mit Annemarie Renger ( jawohl ! der Sekretärin von Kurt Schumacher und Bundestagspräsidentin 1972-76) eine Spedition und war am Ende seines Berufslebens Schulungsleiter namhafter Versicherungsgesellschaften. Sein Kölner Idiom hat er nie abgelegt, trägt es eher wie ein Markenzeichen vor sich her. Über drei Kinder, sieben Enkel, einen Urenkel können sich Eisemann und seine Frau freuen.
BWL und Außenhandel sind seine Metiers, aber die Kehrseiten betriebswirtschaftlicher und marktorientierter kalter Vernunft beschäftigen ihn nachhaltiger: als Geschäftsführer des Christlichen Hilfswerks Oberkirch und Vorsitzender des Christlichen Hilfswerks Schiltach hilft er Behinderten und Straßenkindern in Südafrika und Brasilien zu einem menschenwürdigen Leben.
Neben seiner reichen beruflichen Erfahrung kann Eisemann auch politisch einiges vorweisen: stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Mandatsträger in Köln, Wahlkampfleiter für Katharina Focke und Anke Fuchs, aber auch Vorsitzender in Schiltach und Mitglied im Kreisseniorenrat Rottweil.
Wer sich - wie er - Zeit seines Lebens um Kinder, eigene und fremde, gekümmert hat, hat seine Aufgabe gefunden. Kein Wunder also, dass sich Eisemann besonders um jugendliche Wähler bemühen will, die er in der Politik zu wenig vertreten sieht und zurückholen möchte – ganz im Sinne der von Wissenschaftlern geforderten „kommunalen Intelligenz“, die durch Engagement und Mitbestimmung möglichst vieler Bürger die derzeit verbreitete, ängstlich die Augen vor der Zukunft verschließende, Besitzstandswahrungsmentalität verdrängen möchte.Kein Wunder auch, dass die Förderung der Gemeinschaftsschule als wichtigstem Baustein kommunaler Intelligenz auf seiner Agenda ganz oben steht. Das sieht auch Zweitkandidatin Anja Stumpf so, die als Schulsozialarbeiterin geradezu als Aushängeschild des Reformwillens der Landesregierung gelten darf.
Generalsekretärin Katja Mast stellte die Themen des Wahlkampfs vor: Gute Arbeit, Zeit für Familie, Bildungsgerechtigkeit im Dreiklang und: die SPD kann Haushalt! Es entspann sich eine engagierte Diskussion, die im Grundsätzlichen wie in Details dem „roten Faden“ der Landes- SPD folgte: „Jeder Mensch soll frei entscheiden können, wie er leben will; der Staat hilft, aber bevormundet nicht.“
Klaus Schätzle, 20.7.15
08.07.2015 in Ortsverein
Am Montag, den 15.06.15 eröffnete Klaus Eisenhardt das letzte Mal als Vorsitzender die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Sulz-Dornhan. Aufgrund seines Umzugs in den Schwarzwald-Baar-Kreis gibt er sein Amt ab. Als neues SPD Mitglied konnte Christian Wölm aus Wittershausen begrüßt werden.
Im Rückblick schaute man vor allem auf die Kommunalwahlen des vergangen Jahres zurück. Die Sulzer SPD konnte bei der Gemeinderatswahl drei Sitze erzielen. Eine große Herausforderung für die Kommunen sieht der Fraktionsvorsitzende Klaus Schätzle in der flächendeckenden Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet durch Glasfasernetze. Als Kreisrat nimmt er ebenfalls teil an der Entscheidungsfindung. Die Finanzierung stellt hierbei eine große Herausforderung für den Kreis und seinen Kommunen dar. Für die Sulzer SPD Fraktion ist Schaffung von Barrierefreiheit für den Sulzer Bahnhof immer noch ein wichtiges Ziel. Die Stadt ist im Gespräch mit der Bahn schon einige Schritte vorangekommen. In interfraktioneller Zusammenarbeit im Gemeinderat wurde im Haushaltsjahr 2015 erstmals ein zusätzlicher Haushaltsansatz auf Anregung der SPD-Fraktion eingestellt. Die dort vorgesehenen Gelder können von den Sulzer Schulen abgerufen werden. Vorrangig sollen diese Mittel zur Unterstützung von Kindern aus bedürftigen Familien, u.a. Übernahme von Eigenanteilen bei Klassenfahrten, verwendet werden. Ebenso können Projekte und Angebote finanziert werden, die besondere Förderungs- und Bildungsmöglichkeiten für die Kinder eröffnen.
Im Anschluss an die Berichte aus der Arbeit der Sulzer SPD-Gemeinderatsfraktion sowie der Arbeit der SPD im Kreistag fanden Neuwahlen statt. Man einigte sich darauf, die zukünftige Arbeit des Ortsvereins auf viele Schultern zu verteilen und gemeinsam zu bewältigen.
Gewählt wurde als neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Traude Mangold, ihre Stellvertretung übernimmt Jens Sikeler. Seref Varli wird sein Amt als Kassier fortführen. Als Beisitzer wurden Karl Mutschler, Reinhard Harpain, Manfred Stocker, Christian Wölm und Hans-Peter Bausch gewählt.
Auch einige Ehrungen konnte Klaus Eisenhardt vornehmen. Reinhard Harpain ist 30 Jahre Mitglied in der SPD, Erwin Hauser 25 Jahre und Karl Mutschler konnte für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.
Traude Mangold dankte Klaus Eisenhardt für seine herausragende und erfolgreiche Arbeit in den vergangenen acht Jahren als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und wünschte Ihm für seine Zukunft alles Gute.
Aus der jüngsten Zeit besonders in Erinnerung bleiben wird sicherlich der rote Würfel an der Waldhornbrücke, mit welchem der Ortsverein sein 111-jähriges Bestehen feierte.