Klaus Eisenhardt begrüßt Peter Friedrich in Sulz

Veröffentlicht am 29.03.2010 in Ortsverein

von links: Kreisvorsitzender Klaus Eisenhardt, Generalsekretär Peter Friedrich, Uwe Kelch und Firmenchef Volker Bertram

Kreis- und Ortsvereinsvorsitzender Klaus Eisenhardt freute sich, den SPD-General auf Sulzer Gemarkung begrüßen zu dürfen: "Es ist schön, dass Peter Friedrich die Zeit findet, auch noch einen Abstecher nach Sulz zu machen", so Eisenhardt. Zuvor hatten die beiden auf einer Tour durch den Kreis Rottweil schon das "Fritz-Fleck-Haus" in Schramberg besucht. In Sulz stand der Besuch der "VBM Medizintechnik" auf dem Programm der beiden.

Sie konnten auf Anhieb miteinander der Unternehmer und die Genossen. Nach seinem Besuch bei VBM war Peter Friedrich, der Generalsekretär der baden-württembergischen SPD nicht nur von der „zupackenden Art“ des Firmenchefs Volker Bertram beeindruckt. Umgekehrt rannte Bertram mit seinen Vorstellungen zur (Aus- ) Bildung bei Friedrich offene Türen ein.VBM bildet aus. Allerdings nur so viele junge Menschen, wie das Unternehmen hinterher auch übernehmen kann. Das hörte Friedrich gerne und betonte: „Die Ausbildung kostet nicht nur, sie rechnet sich auch für die Unternehmen.“ Er weiß, wovon er spricht. Er bildet in seinem Konstanzer Abgeordnetenbüro selber aus. Peter Friedrich ist nicht nur Generalsekretär der baden- württembergischen SPD, sondern auch Bundestagsabgeordneter und als solcher im Wirtschaftsausschuss für den Mittelstand zuständig.

Es ist eine Erfolgsgeschichte die Bertram und sein Geschäftsführer Jörn- Uwe Kelch dem Politiker präsentierten. Das Unternehmen beschäftigt 145 Mitarbeiter. Mit einem Produkt ist die Sulzer Firma sogar Weltmarktführer: Dem sogenannten Cuffdruckmessgerät. Von der Qualität der Produkte überzeugten sich die Genossen auch selbst. Etwa von der neusten Bertram’schen Erfindung: Einem Sitzkissen mit Wärmespeicher für das Fußballstadion.

„Die Konsequenz des Firmenchefs und die Liebe zum Detail“, hat Friedrich als das Erfolgsrezept bei VBM ausgemacht. Wenn Bertram über die Gründe für seinen Erfolg redet, dann fallen vor allem zwei Begriffe immer wieder: „Organisches Wachstum“ und „freundschaftliche Beziehungen zu den Geschäftspartnern.“ Die Wirtschaftskrise macht sich zwar auch bei VBM bemerkbar, allerdings nicht so stark wie bei vielen anderen Unternehmen.

„Haben sie Probleme mit der Produktpiraterie“, wollte Klaus Eisenhardt, der Kreisvorsitzende der SPD, wissen. Ja, aber es hält sich im Rahmen, lässt sich die Antwort von Kelch und Bertram zusammenfassen. Wobei es nicht nur Unternehmen aus Fernost sind, die die Sulzer Produkte kopieren. Auch bei deutschen Unternehmen komme das vor. Eigentlich blieb Bertram bei dem Thema sehr gelassen. Wenn allerdings Konkurrenten ein Produkt auf den Millimeter genau abkupfern, dann kann er nur den Kopf schütteln: „Ich hätte wenigstens die Maße etwas verändert.“

 

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