SPD-Ortsverein enthüllt Denkmal zum 150jährigen Jubiläum der SPD

Veröffentlicht am 27.05.2013 in Ortsverein

Anlässlich 150 Jahre SPD hat der Sulzer Ortsverein am Samstag neben der Waldhornbrücke ein Denkmal in Form eines roten Würfels aufgestellt. Die Freude bei der Enthüllung war groß und der Ortsvereinsvorsitzende Klaus Eisenhardt konnte viele Gäste begrüßen.

"Der liebe Gott ist doch ein Sozialdemokrat", hatte sich SPD-Stadtrat Klaus Schätzle am Samstagmorgen noch über das schöne Wetter gefreut. An seiner Stadtführung zur Geschichte der SPD in Sulz nahmen denn auch etliche Interessierte teil, unter anderem die Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Rottweil, Rita Haller-Haid aus dem Kreis Tübingen, und der SPD-Bundestagskandidat Ergun Can. Bürgermeister Gerd Hieber hatte zur Enthüllung des Denkmals extra ein rotes Hemd angezogen. Ortsvereinsvorsitzender Klaus Eisenhardt begrüßte zudem die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Bitzer-Hildebrandt, den CDU-Fraktionsvorsitzenden Robert Trautwein, den Renfrizhauser Ortsvorsteher und GAL-Vertreter Burkhard Pyroth sowie vom Albeck-Gymnasium Leiter Wolfgang Peiker und seinen Stellvertreter Wolfgang Scheuble.

Die SPD sei die älteste Partei Deutschlands und habe das Denkmal verdient, sagte Eisenhardt. Von der Stadt ließ sich der Ortsverein am rechten Neckarufer gleich neben der Brücke ein "lauschiges Plätzchen" für den Würfel genehmigen. "Wir müssen als Partei wieder selbstbewusster werden", betonte Eisenhardt und hoffte, dass der Würfel in der Öffentlichkeit wirkt. Hergestellt hat ihn mit einigem Aufwand, aber auch mit großem handwerklichen Können Ortsvereinsmitglied Reinhard Harpain.

Bürgermeister Hieber gratulierte den Genossen zu 150 Jahre SPD und 111 Jahre Ortsverein Sulz. Viele Parteien auf dem Stimmzettel würden ein solches Alter nicht erreichen, ist er überzeugt. Hieber ging bei seiner Ansprache auf das aktuelle Thema neunjähriges Gymnasium ein. Der Erfolg spreche für sich, fand er mit Blick auf die steigenden Anmeldezahlen. Zuletzt waren es 97, und damit hätte das Albeck-Gymnasium die Vierzügigkeit erreicht. Dass das Regierungspräsidium nun die Schulleitung angewiesen habe, Schüler abzuweisen, "verstehen wir nicht", so Hieber. Der jüngsten Regierungserklärung zufolge solle für Gymnasien bei den Anmeldungen künftig eine Untergrenze von 60 Schülern gelten. Da könne es nicht sein, dass andererseits eine Obergrenze eingeführt werde.

Für die Abgeordnete Rita Haller-Haid spielt das neunjährige Gymnasium, vor allem auf dem Land, eine wichtige Rolle. Sie hat sich, wie Hieber anerkennend feststellte, bereits dafür eingesetzt, dass der Modellversuch mit dem G9 in Sulz genehmigt wurde. Sie sagte nun auch weiterhin ihre Unterstützung zu. SPD-Stadtrat Klaus Schätzle kündigte das nächste kommunalpolitische Vorhaben seiner Partei an: Der Gemeinderat soll die Abschaffung der unechten Teilortswahl beschließen.
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